© M. Sommerfeld

Kanutour auf der lebendigen Werra

Creuzburg-Mihla

Pünktlich zum Start der Sommerferien lies eine Gruppe Jugendlicher zusammen mit dem BUND Thüringen und seiner Jugendorganisation BUNDjugend die Kanus für eine „Expedition“ auf der lebendigen Werra zu Wasser. Los ging es ab Erfurt, hier trafen sich die interessierten Jugendlichen, um sich gemeinsam auf dem Weg zum FFH-Gebiet „Werra bis Treffurt mit Zuflüssen“ zu machen. Angekommen in Creuzburg war es so weit und die Kanus konnten ins Wasser gelassen werden. Von hier aus ging es mit dem Paddel 9,5 km weiter auf einem der wenigen Flüsse Thüringens, die über einen natürlichen Lauf verfügen. Es ging durch die Naturschutzgebiete Klosterholz und Nordmanstein, vorbei an den Muschelkalkfelsen „Ebenauer Köpfe“ und den bis zu 100 Meter über der Werra aufragenden „Mordmannsteinen“ bis nach Mihla. Auf ihrem Weg führte sie die Werra an Mangroven-ähnlichen Wurzelstrukturen der Schwarz-Erle und einer Biberrutsche vorbei. Die Jugendlichen erfuhren vom Flussexperten des BUND Schmalkalden-Meiningen, Thomas Wey, während der „Expedition“ einiges zur Geschichte der Werra, unter anderem, warum sie so salzig ist, welche Bedeutung sie für die Menschen hat und welche Tiere und Pflanzen hier zu finden sind. Auch der erfrischende Paddelstop hatte nicht lange auf sich warten lassen. Mit neuen Eindrücken ging es wieder zurück nach Erfurt. Das war ein Start in die Sommerferien, der so schnell nicht vergessen wird.   

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